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Für viele Personen ist im Eigenheim das Bedürfnis nach Einbruchschutz sehr hoch. Insbesondere Sicherheitsglas erscheint in diesem Kontext als perfekte Lösung, um den Wunsch nach Sicherheit zu erfüllen. Doch welche Arten von Sicherheitsglas gibt es eigentlich und welche Verwendungszwecke sind noch möglich? Wir von der Glaserei Marschall & Berger informieren Sie hier über wichtige Aspekte von Sicherheitsglas.

Passive Sicherheit mit Einscheibensicherheitsglas

Bei der Herstellung von Sicherheitsglas wird zwischen unterschiedlichen Methoden und Varianten unterschieden. Zwei große Kategorien erlauben Ihnen eine erste einfache Einteilung: So können Sie sich wahlweise zwischen Einscheibensicherheitsglas (ESG) und Verbundsicherheitsglas (VSG) entscheiden.

Das ESG erhöht vor allem die passive Sicherheit: Nach einem Bruch zerfällt das Material in würfelförmige Bruchstücke, die ohne scharfe Kanten auskommen. Auf diese Weise besteht ein geringeres Risiko, sich beim Kontakt zu verletzen. Vorrangig wird diese Art Glas im Innenbereich bei größeren Türen oder Fensterfronten eingebaut. Dabei lassen sich verschiedene weitere Anwendungsbereiche unterscheiden:

  • Einbruchschutz: Soll das Glas vor Einbrüchen schützen, so befindet sich eine spezielle stromleitende Schleife im Inneren. Diese wird gleichzeitig durchtrennt, sobald der Einbrecher das Glas zerstört. Dadurch löst der Alarm aus und der Sicherheitsdienst erhält eine Warnung.
  • Infrarotheizungen: Auch bei Infrarotheizungen besitzt ESG seine Daseinsberechtigung. Die Glasheizung besteht dann aus einer wenigen Millimeter dicken ESG-Scheibe, die mithilfe einer Heizschicht elektrische Energie in Wärme umwandelt.
  • Solarmodule: Auf der zur Sonne zugewandten Frontseite können Deckscheiben aus ESG als Schutz der Solarzellen vor Hagel und harscher Witterung fungieren.

Aktive Sicherheit mit Verbundsicherheitsglas

Eine noch höhere Widerstandsfähigkeit besitzt das Verbundsicherheitsglas VSG. Unter Verwendung einer elastischen und reißfesten PVB-Folie werden hier mindestens zwei Schichten Glas miteinander verbunden, sodass eine aktive Sicherheit gegeben ist. Denn selbst wenn nun eine Scheibe zerstört werden sollte, bleibt der restliche Teil des Konstruktes weiterhin bestehen. Hausbewohner profitieren beim Einsatz von VSG folglich von einem noch stärkeren Einbruchschutz, der über eine mögliche Alarmierung wie beim ESG hinausgeht: Dank des nach wie vor bestehenden Glases können Einbrecher nicht durch die Scheibe greifen, um die Tür oder das Fenster zu öffnen.

Für noch mehr Sicherheit kann die Implementierung einer dritten Scheibe sorgen – alle drei Schichten sind dann mittels PVB-Folie verbunden. Diese Variante eignet sich insbesondere für Häuser mit wertvollem Hausstand. Herkömmliches VSG mit zwei Schichten kommt unter anderem im Außenbereich bei der Überkopfverglasung, im Fassadenbereich oder bei Balkonen zum Einsatz. Ähnlich wie bei normalem Glas können Sie es optisch aufwerten, indem Sie es mit Ornamenten versehen oder den Rahmen einfärben.

Professioneller Einbau durch Profis

Um einen maximalen Schutz zu erhalten, sollten Sie den Einbau solch spezialisierter Produkte idealerweise von einem Profi durchführen lassen. Eine maßgeschneiderte und professionelle Verglasung ist dann gewährleistet. Wir von der Glaserei Marschall & Berger beraten Sie gerne, ob ESG oder VSG in Ihrem Fall die richtige Wahl ist und welche Widerstandsklasse am meisten Sinn ergibt.

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